Über Social Media Strategien wurde in den letzten Jahren viel berichtet und diskutiert. Mein erster Kontakt mit Facebook und Twitter war Anfang 2008. Damals wurde noch viel unter dem "trail and error" Prinzip vollzogen. Heute sind die Mechanismen bekannt, mit denen auf sozialen Netzwerken kommuniziert werden sollte.

Den Spanier interessiert vor allem die Interaktion mit den Unternehmen. Eine einseitige Kommunikation wie sie heute noch häufig in Deutschland geführt wird, funktioniert nicht. Ebenso wenig das reine publizieren von Produktwerbung oder Information. Der Nutzer sozialer Netzwerke will hier mit eingebunden und nach seiner Meinung gefragt werden. Hierzu sollten entsprechende Gewinnspiele oder Umfragen die Fans und Follower aktivieren.

Gibt es Anfragen von Seiten der Nutzer, sollte bei Twitter innerhalb von vier Stunden und bei Facebook spätestens nach 6 Stunden geantwortet werden, sonst gilt das Unternehmen schnell als unprofessionell. Darum ist es wichtig, dass der Social Media Beauftragte regelmäßig die Konten überprüft. Damit werden nicht nur zufriedene Kunden generiert, sondern auch mögliche Probleme schnell identifiziert.

Fast mehr als in der klassischen Unternehmenskommunikation ist es unabdingbar ein Krisenkonzept vorbereitet zu haben. Wie werden wo von wem in welcher Tonalität die sozialen Netzwerke bedient, wenn einmal etwas passiert? Wie sind die Kommunikationswege innerhalb des Unternehmens mit den anderen Abteilungen und den Vorständen? Wer ist zuständig, wenn das Vorkommnis abends oder am Wochenende passiert? Sollte hier nicht schnell auf die Stimmung in sozialen Netzwerken reagiert werden, kann das langfristige negative Folgen für das Firmenimage haben.

In Spanien verbreitet sind Facebook, Twitter und LinkedIn. Xing wird seltener genutzt. Für die sehr junge Zielgruppe gibt es das in Spanien gegründete Tuenti.

pr-EVent entwickelt nicht nur für Sie eine individuelle Social Media Strategie für den spanischen Markt, sondern übernimmt auch gerne die Kommunikation vor Ort.